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06.02.2020

Erneut weniger Apotheken in Deutschland

Ende 2019 gab es bundesweit nur noch 19.075 Apotheken. Ihre Zahl ist im vergangenen Jahr um 348 gesunken, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) berichtet. Das entspricht einem Minus von 1,8 Prozent.

 

Ende 2018 hatte die ABDA noch 19.423 Apotheken gezählt. Der jüngste Rückgang folgt zwar einem Trend, sei aber der bislang höchste innerhalb eines Kalenderjahres. Noch stärker als die Zahl der Betriebe ist die Zahl der Apothekeninhaberinnen und -inhaber zurückgegangen: Ihre Zahl sank um 409 auf 14.473. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent. Die Apothekendichte liegt in Deutschland mit 23 Apotheken pro 100.000 Einwohnern deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 31. Die Zahl der deutschen Apotheken geht seit zwölf Jahren zurück.

Fixpreise bei rezeptpflichtigen Arzeien gefordert

Um dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, fordert der Verband zwei gesetzgeberische Maßnahmen: verbindliche, einheitliche Abgabepreise bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln im grenzüberschreitenden Versandhandel und ein sogenanntes Makelverbot bei Einführung des E-Rezepts. Beide Maßnahmen stünden bereits im Entwurf für das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz, den das Bundeskabinett im Juli 2019 beschlossen hat. Dieses wurde noch nicht vom Bundestag beschlossen.

(ABDA/ STB Web)