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30.10.2020

Corona-Pandemie: Sonderregeln für verordnete Leistungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat weitere zeitlich befristete bundeseinheitliche Sonderregelungen bei �rztlich verordneten Leistungen aktiviert. Sie gelten bundeseinheitlich vom 2. November bis zum 31. Januar 2021 und werden gegebenenfalls nochmals verl�ngert.

Die am 30. Oktober beschlossenen Regelungen erg�nzen insbesondere die bereits geltenden Sonderregelungen, n�mlich telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen und Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten:

Videobehandlung

Eine Behandlung kann auch als Videobehandlung stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht m�glich ist und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt f�r eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertrags(zahn)�rztinnen und -�rzten verordnet werden k�nnen. Auch Soziotherapie und psychiatrische h�usliche Krankenpflege k�nnen mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten per Video erbracht werden.

Verordnungen nach telefonischer Anamnese

Folgeverordnungen f�r h�usliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel d�rfen auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Vor-aussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare pers�nliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten �bermittelt werden.

Gleiches gilt f�r Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten. Sie sind ebenso aufgrund telefonischer Anamnese m�glich.

Verl�ngerung der Vorlagefrist f�r Verordnungen

Die Frist zur Vorlage von Verordnungen bei der Krankenkasse wird f�r h�usliche Krankenpflege, spezialisierte ambulante Palliativversorgung und Soziotherapie von 3 Tagen auf 10 Tage verl�ngert.

Erleichterte Vorgaben f�r Verordnungen

Heilmittel-Verordnungen bleiben auch dann g�ltig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen kommt. Dar�ber hinaus wurden die Vorgaben f�r bestimmte Fristen bei Verordnungen im Bereich der h�uslichen Krankenpflege angepasst: Folgeverordnungen m�ssen nicht in den letzten 3 Arbeitstagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums ausgestellt werden. Au�erdem k�nnen Ärztinnen und Ärzte Folgeverordnungen f�r h�usliche Krankenpflege f�r bis zu 14 Tage r�ckwirkend verordnen. Ebenfalls muss vor�bergehend eine l�ngerfristige Folgeverordnung von h�uslicher Krankenpflege nicht begr�ndet werden.

Der Beschluss tritt nach der Ver�ffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung zum 2. November 2020 in Kraft.

S�mtliche vom G-BA beschlossenen Corona-Sonderregelungen sind unter folgendem Link zu finden: www.g-ba.de/sonderregelungen-corona

(G-BA / STB Web)