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02.10.2020

Lasereinsatz nur nach Gebührenordnung abrechenbar

Kommt bei bestimmten Augenoperationen ein spezieller Laser zum Einsatz, muss ein privater Krankenversicherer unter Umst�nden nicht f�r die h�heren Kosten aufkommen, entschied das Oberlandesgericht D�sseldorf.

 

Bei der Behandlung des Grauen Stars berechnen Operateure oftmals deutlich mehr, wenn sie zus�tzlich zum Skalpell einen sogenannten Femtosekundenlaser einsetzen. Dies war auch in einem jetzt vor dem OLG D�sseldorf verhandeltem Fall so, in dem der Arzt die Operation ohne Materialkosten mehr als doppelt so hoch in Rechnung gestellt hatte wie eine Operation allein mittels Skalpell, konkret mit zus�tzlichen 2.200 Euro.

Der Patient wollte daraufhin die gesamten Kosten von seiner Krankenversicherung erstattet haben. Dazu ist diese aber nicht verpflichtet, entschied das OLG mit Urteil vom 28.8.2020 (Az. I-4 U162/18). Eine solche Operation d�rfe nur wie diejenige mittels Skalpell und mit dem in der Geb�hrenordnung vorgesehenen geringen Zuschlag f�r einen Lasereinsatz abgerechnet werden, insgesamt rund 1.860 Euro. Laut eines Sachverst�ndigen diene der Einsatz des Lasers nur dazu, die bew�hrte und geb�hrenrechtlich erfasste Operationstechnik zu optimieren; eine selbstst�ndige �rztliche Leistung sei er nicht.

(OLG D�sseldorf / STB Web)