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11.01.2017

Dritter Transplantationsbericht vorgelegt

Die Bundesregierung hat ihren Dritten Bericht zum Transplantationsgeschehen vorgelegt. Danach gibt es Fortschritte bei der Kontrolle der Vergabe von Spenderorganen, Manipulationsmöglichkeiten in den Transplantationszentren wurden wirksam erschwert. Dennoch bleibt die Spenderbereitschaft niedrig.

 

Gut 10.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Damit bleibt die Zahl der Wartenden seit Jahren etwa gleich hoch. Anders die Zahl der Spender: Gab es vor 2012 jeweils deutlich über 1.000 Organspender, sind es seit dem Jahr 2013 jährlich nur etwa 870.

2012 wurden systematischen Manipulationen bei der Organvergabe an einzelnen deutschen Transplantationszentren bekannt. Das Vertrauen in die Transplantationsmedizin nahm erheblich Schaden. Die Bundesregierung, das Parlament und die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen haben daraufhin eine Vielzahl von Maßnahmen beschlossen. Fazit: Die Reformmaßnahmen wirken, doch die Spenderbereitschaft bleibt seit Jahren gleichbleibend niedrig.

Der Grund dürfte nicht allein auf die Verstöße einzelner Transplantationszentren bei der Organverteilung zurückzuführen sein, so die Regierung. Ein weiterer wichtiger Aspekt seien die strukturellen Herausforderungen, vor denen die Entnahmekrankenhäuser stehen. Denn dort müssen potentielle Spender erkannt und notwendige Schritte eingeleitet werden, um eine Entnahme zu ermöglichen. Wichtig ist daher, die Transplantationsbeauftragten in den Entnahmekrankenhäusern ausreichend zu unterstützen.

(BReg / STB Web)