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06.07.2016

Risiken und Nebenwirkungen: Medizin-Apps

Welchen Chancen bieten Fitness- und Gesundheits-Apps? Lauern darin auch Gefahren? Besonders Letzteres sollte eine Expertentagung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte verdeutlichen, das den Markt stärker reglementieren will.

 

Derzeit sind rund bereits rund 100.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt, Tendenz rasch wachsend. Die Anwendungen für Smartphones und Tablets geben Gesundheitsempfehlungen, helfen bei der Dosierung von Arzneimitteln und werten Fitness-Daten aus. Oft sei Entwicklern und Anwendern aber nicht klar, ob es sich dabei einfach um Lifestyle-Anwendungen etwa für Fitnessdaten handelt, oder ob bereits eine Medical App vorliegt, für die die weitergehenden Regularien für Medizinprodukte hinsichtlich Sicherheit, Verkehrsfähigkeit und Überwachung gelte, so die Einschätzung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Das Institut appelliert an Hersteller und Entwickler, sich konsequent der Frage zu stellen, ob ihr Produkt dem Geltungsbereich des Medizinproduktegesetzes (MPG) und der entsprechenden Verordnungen unterliegt. Es gebe dazu einen Leitfaden, der auch erste Hinweise enthalte, was in diesem Fall zu beachten sei.

(BfArM / STB Web)