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13.05.2016

Arzneimittelzuzahlungen steigen auf 2,1 Milliarden Euro

Die Zuzahlungen für Arzneimittel stiegen im vergangenen Jahr erneut. 2013 waren es erst 1,98 Milliarden Euro, 2014 schon 2,03 Milliarden Euro, und 2015 nun 2,08 Milliarden Euro gewesen.

 

Auch pro ärztlich verordnetem Medikament macht sich dieser Anstieg für alle gesetzlich krankenversicherten Patienten bemerkbar. Von 2,60 Euro (2013) über 2,70 (2014) hat sich die durchschnittliche Zuzahlung pro Packung im Jahr 2015 auf 2,80 Euro erhöht. In diesem Wert sind auch schon zuzahlungsfreie Medikamente und Patienten mit Zuzahlungsbefreiung enthalten. Diese Zahlen hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) berechnet.

Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, Arzneimittelzuzahlungen einzuziehen und an die Krankenkassen weiterzuleiten, wenn vom verordnenden Arzt kein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient keinen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegen kann.

(DAV / STB Web)