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19.04.2016

Patienten wollen Zugang zu ihren Gesundheitsdaten

Neun von zehn Bundesbürgern wollen direkten Zugang zu ihren persönlichen Gesundheitsdaten haben, die in Arztpraxen, Kliniken oder anderen Gesundheitseinrichtungen anfallen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben.

 

Diagnosen von Ärzten, Laborergebnisse, OP-Berichte oder Röntgenbilder werden an den unterschiedlichsten Stellen verwahrt. Für Patienten ist es schwer, die sie betreffenden Daten überhaupt zu erhalten. Doch Informationen aus einer Behandlungsakte können zum Beispiel bei einem Arztwechsel notwendig sein. Die Behandelten haben zudem laut Bundesdatenschutzgesetz und dem Bürgerlichen Gesetzbuch das Recht, jederzeit und unverzüglich ihre Patientenakte einzusehen. Auf Wunsch müssen Kopien oder Ausdrucke angefertigt werden, die allerdings kostenpflichtig sind.

All dies ist umständlich. Besser wäre es, Gesundheitsdaten wie Befunde, Röntgenbilder oder Verordnungen von Medikamenten auf Wunsch des Patienten vom behandelnden Arzt in einer elektronischen Akte zu speichern. Dies bewirbt der Bitkom. Der Patient sollte dabei selbst entschieden können, welche Informationen gespeichert werden und wem er diese - zum Beispiel im Rahmen einer Behandlung - zugänglich machen will. Eine weitere wichtige Anwendung sei in diesem Zusammenhang die Einführung eines elektronischen Medikationsplans. Wie wichtig dieser ist, zeigt die Tatsache, dass in Deutschland jedes Jahr rund 20.000 Menschen an den unerwünschten Wechselwirkungen von Medikamenten sterben.

(Bitkom / STB Web)