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05.05.2014

Gesundheitsausgaben übersteigen 300 Milliarden Euro

Die Ausgaben für Gesundheit überstiegen in Deutschland im Jahr 2012 erstmals die Marke von 300 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren sie damit um 6,9 Milliarden Euro oder 2,3 Prozent höher als 2011.

 

Die gesetzliche Krankenversicherung war im Jahr 2012 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 172,4 Milliarden Euro und lagen somit um 3,9 Milliarden oder 2,3 Prozent über den Ausgaben des Vorjahres. Auf die private Krankenversicherung entfielen rund 28 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 0,2 Milliarden Euro oder 0,9 Prozent. Auf jeden Einwohner entfielen damit durchschnittlich gut 3.740 Euro (2011: 3.660 Euro).

Gesetzliche Neuregelungen entfalten Wirkung

Die Ausgaben für Güter und Dienstleistungen im ambulanten Bereich betrugen 147 Milliarden Euro und machten wie im Jahr 2011 mit 49 Prozent fast die Hälfte der Ausgaben aus. Gegenüber dem Vorjahr stiegen diese mit + 2,1 Prozent leicht unterdurchschnittlich. Dies ist auf den geringen Anstieg der Ausgaben in Apotheken zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent oder 0,2 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro wuchsen. Hintergrund sind die Maßnahmen zur Begrenzung der Ausgaben im Arzneimittelbereich, die Anfang 2011 mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft traten.

Starke Anstiege bei sonstigen Praxen

Die stärksten Anstiege waren in den ambulanten Pflegeeinrichtungen mit + 6,9 Prozent (+ 0,7 Milliarden Euro auf 11,3 Milliarden Euro) und bei den Praxen sonstiger medizinischer Berufe wie zum Beispiel physio- oder ergotherapeutischen Praxen mit + 3,3 Prozent (+ 0,3 Milliarden Euro auf 9,9 Milliarden Euro) zu verzeichnen. Auf den (teil-)stationären Sektor entfielen wie im Vorjahr 37 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben. Hier stiegen die Ausgaben um 2,8 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent auf 110,3 Milliarden Euro. Die wichtigsten (teil-)stationären Einrichtungen waren die Krankenhäuser (+ 2,5 Prozent auf 78,8 Milliarden Euro), gefolgt von den Einrichtungen der (teil-) stationären Pflege (+ 2,5 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro) sowie den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 8,7 Milliarden Euro (+ 4,0 Prozent).

(Destatis / STB Web)