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06.12.2013

Kassenpraxen: Privateinnahmen machen den Unterschied

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Einnahmesituation von Kassenpraxen stark von dem Anteil der Einnahmen abhängig, der mit der Behandlung von Privatpatienten und den Einnahmen aus Individuellen Gesundheitsleistungen (IGel) erzielt wird.

 

Als Kassenpraxen gelten alle Praxen mit von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanzierten Einnahmen aus ambulanter und stationärer Tätigkeit von mindestens 1 Euro. Die Kassenpraxen in Deutschland erzielten im Jahr 2011 Einnahmen von durchschnittlich 486.000 Euro. Der durchschnittliche Reinertrag lag über alle Kassenpraxen hinweg bei 235.000 Euro je Praxis.

Reinertrag ist abhängig vom Fachbereich

Der Reinertrag einer Kassenpraxis wird allerdings nicht nur vom Umfang der privatärztlichen Tätigkeit beeinflusst, sondern in besonderem Maße auch vom fachärztlichen Praxisschwerpunkt. So konnte beispielsweise im Jahr 2011 eine auf Chirurgie spezialisierte Kassenpraxis durchschnittlich einen Reinertrag in Höhe von 334.000 Euro generieren, während Kassenpraxen der Allgemeinmedizin im Mittel nur einen Reinertrag von 181.000 Euro erzielten.

Privatärztliche Tätigkeit macht den Unterschied

Während Kassenpraxen ohne jegliche privatärztliche Tätigkeit im Mittel Einnahmen von 323.000 Euro erwirtschafteten, waren die Einnahmen der Kassenpraxen mit zusätzlich privatärztlicher Tätigkeit weitaus höher: Kassenpraxen, die bis zu 25 Prozent ihrer Einnahmen aus privatärztlicher Tätigkeit generierten, erzielten Gesamteinnahmen von durchschnittlich 398.000 Euro (Reinertrag: 280.000 Euro). Lag der privatärztliche Einnahmeanteil von 50 bis 75 Prozent, nahmen die Kassenpraxen durchschnittlich sogar 781.000 Euro (Reinertrag: 321.000 Euro) ein. Bei Kassenpraxen mit einem Anteil der Privateinnahmen über 75 Prozent lagen die durchschnittlichen Einnahmen mit 710.000 Euro etwas niedriger.

(Destatis / STB Web)