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16.11.2013

Apothekenkooperationen 2013: Gute Preise, aber Beratungsmängel

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen - der Beginn der kalten Jahreszeit beschert den Apotheken regen Zulauf. Aber wer achtet darauf, ob eine Apotheke Mitglied einer Kooperation ist und bestimmte Angebote bereithält?

 

Apotheken-Zusammenschlüsse sollen für günstige Medikamentenpreise sorgen und damit der Konkurrenz der Online-Apotheken Paroli bieten. Das Deutsche Institut für Service-Qualität analysierte insgesamt 13 solcher Kooperationen durch je 15 Filialbesuchen und Testanrufe in Bezug auf Kompetenz, Freundlichkeit der Angestellten, die Öffnungs- und Wartezeiten, Zusatzservices wie Ernährungsberatung oder Gesundheits-Check-ups. Darüber hinaus erfolgte für sämtliche Verbundgruppen ein Preis-Check. Insgesamt flossen 390 Servicekontakte in die Analyse ein.

Große Unterschiede der Kooperationen

Die Servicequalität der Branche verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr leicht, kam insgesamt aber nicht über ein befriedigendes Niveau hinaus. Das Apothekenpersonal war zwar freundlich, allerdings war es mit der Beratungskompetenz nicht immer zum Besten bestellt. Die Kunden erhielten häufig unvollständige und teilweise sogar falsche Auskünfte. Beim Preis-Check zeigte sich, dass alle analysierten Kooperationen im Durchschnitt um sieben Prozent preiswerter waren als der Apothekenverkaufspreis, der als unverbindliche Preisempfehlung für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente gilt. Die Vergleichspreise im Internet fielen erwartungsgemäß aber noch niedriger aus.

Vergleichen lohnt sich

Auffällig waren auch die deutlichen Unterschiede zwischen den Kooperationen: Die getesteten Produkte kosteten beim günstigsten Anbieter insgesamt 17 Prozent weniger als beim teuersten. Testsieger wurde Guten Tag Apotheken. Die Kooperation überzeugte vor Ort durch die kompetentesten Angestellten und überdurchschnittlich günstige Preise. Den zweiten Rang belegte Doc Morris. Die Verbundgruppe profilierte sich vor allem durch preiswerte Medikamente. Der Preis für den vorab festgelegten Warenkorb lag im Schnitt um 19 Prozent unter dem entsprechenden Apothekenverkaufspreis (AVP). Auf dem dritten Rang positionierte sich Partner Apotheken.

(Deutsches Institut für Service-Qualität / STB Web)