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01.10.2013

Aktuelle Studie verneint Ärztemangel

Eine aktuell vorgelegte Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) kommt zu dem Ergebnis, dass die ärztliche Versorgung in Deutschland vorerst gewährleistet sei. Ein flächendeckender Ärztemangel, der Deutschland angeblich akut drohe, sei bis 2025 nicht in Sicht.

 

Nach der Studie scheiden in den nächsten Jahren rund 6.600 Ärzte pro Jahr aus dem Berufsleben aus. Diesen stünden jährlich etwa 10.000 Absolventen der Humanmedizin gegenüber. Positiv wirke sich darüber hinaus die Zuwanderung aus: So würden hierzulande zurzeit mindestens 31.000 im Ausland ausgebildete Ärzte arbeiten - darunter auch viele deutsche Staatsbürger, die ihr Medizinstudium wegen hoher Zulassungshürden (Numerus Clausus) im Ausland absolviert hätten.

Deutschland liegt der Studie zufolge bei der Ärztedichte mit 3,84 Ärzten pro 1.000 Einwohner inzwischen in der internationalen Spitzengruppe. Zum Vergleich: Die USA kommen auf einen Wert von 2,46, Japan auf 2,21. Zwischen 1991 und 2011 habe sich die Zahl der Ärzte in Deutschland bei konstanter Bevölkerungszahl um 92.000 bzw. rund 40 Prozent erhöht, so die IW-Forscher.

Aufgrund der demografischen Entwicklung könnte jedoch ab dem Jahr 2025 beim Mediziner-Beruf ein Engpass entstehen: Dann müssten jährlich bereits 9.500 Ärzte ersetzt werden. Durch die Alterung der Gesellschaft würden zudem mehr Ärzte benötigt, weil alte Menschen häufiger krank seien. Die IW-Forscher schlagen zur Lösung des Problems vor, die Ausbildungskapazitäten an den Universitäten zu erhöhen und und das Zulassungsverfahren für angehende Mediziner zu verändern. Daneben würden sich die in jüngster Zeit deutlich erleichterten Zuwanderungsbedingungen für Ärzte aus dem Ausland sehr positiv für Deutschland auswirken.

(IW / STB Web)